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Bericht der Tennisabteilung 4/2011
Liebe Freunde der gelben Filzkugel!
Alle Jahre wieder, so beginnt ein bekanntes Weihnachtslied. Es passt
hervorragend in die beginnende Weihnachtszeit, könnte aber auch als Überschrift
für meinen kleinen Jahresrückblick stehen. Probleme mit unserem Brunnenwasser
sind für uns nicht neu, sondern sind seit Jahren ein ständiger Begleiter vor dem
Start in die Freiluftsaison. Obwohl es die unterschiedlichsten Gründe für die
diversen Pannen gab, das Ergebnis war immer das gleiche, die Leitungen blieben
trocken und unsere Platzbaufirma stand im wahrsten Sinne des Wortes mal wieder
auf dem Schlauch.
In diesem Jahr gelang es dem Bauhof, in diesem Jahr wieder zuständig, erst am
Nachmittag vor unserer Saisoneröffnung und dank Reinholds Mithilfe die
Wasserversorgung für unsere Tennisplätze in Gang zu setzen
Obwohl beim ersten Arbeitseinsatz eine Rekordbeteiligung zu verzeichnen war,
herrschte bei den restlichen 3 Aufrufen wieder ein ganz normaler Andrang, so
dass ein Teil der anstehenden Aufgaben zwischendurch von einigen freiwilligen
Helfern erledigt werden musste. Sehr hilfreich war der Einsatz eines
Seniorenteams unter der Leitung von Willi Schreyer, die dringend notwendige
Holzschutzmaßnahmen durchgeführt haben.
Den Saisonverlauf kann man als ganz normal bezeichnen. Der Dienstag war wieder
einmal der Wochentag mit der größten Platzbelegung. Bis in die Abendstunden
waren fast alle Plätzen belegt.Unsere Punktspielmannschaften zeigten keinerlei
Schwächen und erreichten allesamt zufriedenstellende Platzierungen. Eventuelle
Aufstiegsprämien konnte unser Schatzmeister aber einsparen.
An nichts gespart wurde auf unserem Sommerfest. Als ein kleines Dankeschön für
die Treue zur Tennisabteilung waren Essen und Trinken, wie schon die ganzen
Jahre zuvor, wieder einmal kostenlos. Als Entlastung für einen Teil unserer
Damen, die sich sonst mit der Herstellung diverser Speisen verdient gemacht
hatten, gab es dieses Mal leckeres Sauerfleisch und Bratkartoffeln von unserem
Vereinswirt.
Weiter perfektioniert hat Reinhold seine Bewässerungsversuchsanlage auf Platz 4.
Die Bewässerung wird jetzt elektronisch gesteuert und läuft zu Zeiten an denen
kein Spiel mehr stattfindet. Der Vorteil ist, dass das Wasser im Boden bleibt
und die Wirkung nicht durch Sonnenstrahlen verpufft. In wie weit die Anlage
schon die Serienreife erlangt hat, ist mir bisher nicht bekannt. Die Ausrüstung
eines zweiten Platzes im nächsten Jahr ist aber durchaus denkbar.
Bosseltour 2011
Obwohl einige bewährte Bosselcracks dieses Mal dem Start fernblieben, hatten
sich 22 Abteilungsmitglieder zum Kampf mit dem etwas anderen Sportgerät
eingefunden. Bewunderung wurde mal wieder Reinholds Marketenderwagen zuteil, der
nicht nur wieder mit dem Besten aus Keller und Küche prall gefüllt war, sondern
auch mit einer mechanischen Neukonstruktion alle Fans verblüffte. Die obere
Etage dieses Verpflegungswunder läuft jetzt auf Schienen. Damit ist nun zu jeder
Zeit ein schneller Zugriff zu den im unteren Teil des Wagens befindlichen
Getränkevorräten möglich. Ein unschätzbarer Vorteil bei Notfällen, weil ein
plötzlicher Leistungsabfall eines Mitspielers durch einen schnellen Schluck aus
der Flasche sofort bekämpft werden kann.
Leider war der angekündigte Oberschiedsrichter aus unerfindlichen Gründen nicht
erschienen, so dass es wieder einmal zu einem heißen Kopf- an Kopfrennen
zwischen den beteiligten Geschlechtern kam. Für Auflockerung sorgten dieses Mal
nicht nur die Verpflegungspausen, sondern auch ein Ratespiel um das Gewicht
eines mitgeführten Schinkens. Siegerin wurde Edith Gerstle, die das tatsächliche
Gewicht um ganze 5 Gramm verfehlte und als Siegerpreis den 550 Gramm schweren
Leckerbissen mit nach Hause nehmen durfte.
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Gebosselt wurde natürlich auch. Bei dem verbissenen Kampf wechselte die Führung
ständig. Längere Unterbrechungen wegen eines verloren gegangenen Sportgeräts
kamen praktisch gar nicht vor Werner Pyczak und sein Apfelpflücker waren stets
auf der Höhe des Geschehens. Am Ende fiel der Sieg unserer Damenriege wieder
sehr knapp aus, etwas Glück war allerdings auch mit dabei, denn Schrittfehler
wurden nicht geahndet.
Bei der anschließenden Siegerehrung in unserer Vereinsgaststätte hatten sich
wieder alle lieb. Mit dem verdienten Scheidebecher ging dann diese fröhliche
Veranstaltung ihrem Ende entgegen.
Für dieses Jahr möchte ich mich von Euch verabschieden und allen
Abteilungsmitgliedern ein
frohes Weihnachtsfest und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2012 wünschen.
Bis demnächst mal wieder
Euer Helmut Müller
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